Die Kommission Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung (KPUV) ist eine Kommission der
Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. Sie will den zahlreichen zu diesem Thema arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein gemeinsames Forum bieten. In das Themengebiet fallen u.a. Praktiken der Gestaltung und Nutzung populärer Medien (Film und Fernsehen, Literatur, Computerspiele), Sportarten und Freizeiträume, Fan-Szenen und Vereine, Hobby-Wissen, Fest- und Eventkultur. Historische Perspektivierungen stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie gegenwartsorientierte Ethnographien. Derartige Forschungen, die sich in zahlreichen Artikeln, Dissertationen und Monographien finden, bilden einen Kernbereich der Volkskunde, Europäischen Ethnologie, Kulturanthropologie und Empirischen Kulturwissenschaft, dem lange Zeit die entsprechende Fokussierung und Kommunikation fehlte. Die Kommission schafft deshalb Strukturen, um Arbeitsprozesse zu fördern, WissenschaftlerInnen zu vernetzen und die Sichtbarkeit der volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Forschung zu diesem Thema innerhalb wie außerhalb des Faches zu erhöhen.
Für Organisation und Verwaltung der Kommission ist derzeit eine Tübinger Arbeitsgruppe (Christoph Bareither, Prof. Dr. Kaspar Maase, Mirjam Nast M.A.) verantwortlich. Sprecher der Kommision ist derzeit Prof. Dr. Kaspar Maase.
Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen – dies gilt sowohl für etablierte ExpertInnen als auch für Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen. Voraussetzung für die Aufnahme sind eine Mitgliedschaft in der
Deutschen Gesellschaft für Volkskunde und ein akademisches Interesse am Themengebiet der Kommission.
info@kpuv.de